Supermarkt2
Philipp Reinhardt      Foto: Silvie Tillard
Menstruista1
Johanna Küsters       Foto: Silvie Tillard
spielplatz4
Laura Guhl, Michael Schmidt   Foto: Silvie Tillard
waschsalon4
Anna Mattes   Foto: Silvie Tillard
Walk of Shame_Szenenfotos
Stefan Hornbach      Foto: Silvie Tillard
raver3
Jonah Gebka        Foto: Silvie Tillard
Bürosklave2
Fabian Kulp    Foto: Silvie Tillard
spielplatz4
Laura Guhl, Michael Schmidt       Foto: Silvie Tillard
menstruista3
Johanna Küsters    Foto: Silvie Tillard

WALK OF SHAME

2016
Eine performative Audio-Installation von AGORA_Kätzchen im HochX München
T + R: Pia Richter / B: Michael Schmidt / K: Jana Schützendübel /
M: Daniel Door /D: Laura Guhl

Mit
Babette Büchele, Johanna Küsters, Anna Sophie Schindler, Jonah Gebka,Stefan Hornbach, Fabian Kulp, Philipp Reinhardt
Stimmen:
Marie Fischer, Maike Schroeter, Vincent Zur Linden
In einer begehbaren Installation erkunden die Zuschauer einzeln, nur begleitet von einer Tonspur, Stationen zwischen Realität und Fiktion: ein kurzer Stopp vorm Supermarkt, Warten an der Straßenecke, ein Blick in den Waschsalon. Auf dem Weg begegnen sie Freizeitsportlern, die ihre joggingbehosten Beine kurz an die Parkbank lehnen, Partygängern, die noch dem Beat der längst vergangenen Nacht nachspüren sowie einsamen Passanten, die ihr Herz an jemanden verlieren. Ab und an steckt jemand seine Hand in die Hose. Im Zwischenraum dieser sichtbaren Gesten und Blicke spielt sich etwas im Verborgenen ab. Ein Gefühl, das sich nicht kontrollieren lässt, und gerade deswegen so oft menschliches Handeln bestimmt: die Scham.
Die Gruppe AGORA_Kätzchen unternimmt eine Annäherung an diese grundlegende, aber tabuisierte Emotion und widmet sich der Angst vor der Enthüllung eigener Makel genauso wie Strategien ihrer Vermeidung.
Eingeladen in einer gekürzten Version zum Festival Summer up 2017 am Theater Heidelberg.
Eine Produktion von AGORA_Kätzchen in Kooperation mit dem HochX Theater und Live Art München. Gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und die Richard Stury Stiftung.